Was vor einigen Monaten durch einen spontanen Entschluss eines Kollegen meine Mentors cdv! begann (namentlich  Tapio Liller ) , und sich anschließend bei deren  Kollegen Djure Meinen fortspann, soll nun heute fortgesetzt werden: Die Montagsrunde. Per Livestream diskutieren wir an dieser Stelle über die aktuellen Anlässe im Netz.

Zur Verstärkung wurde ich eingeladen, und angeblich stehe ich dabei  für eine Generation, die mit dem Internet groß wird =)

cdv´s Schwerpunkte sind eindeutig die lokalen Themen, etwa die Regionalzeitungen und ihre Stärken und Schwächen im Netz, insbesondere auch die derzeit darbenden Fachzeitschriften, oder auch der Mittelstand, für den ich zumeist arbeite.

Ich kann einiges zur Mediennutzung von Jugendlichen sagen, und wie ich, als eventuelle Zukunft des Netzes, das Netz und seine Entwicklung sehe.

Aber auch zu vielen anderen Themen haben wir eine Meinung. Fragen sind herzlich gern willkommen.

Den Stream seht ihr dann auf cdv´s Blog oder direkt beim Streamingdienst ab ca. 20.15 Uhr. Freut uns, wenn ihr dabei seid.

cdv! und Alex_Mammut

Für alle, die nicht wissen, was die #montagsrunde ist: die Einladung von Djure.

Tablet oder nicht sein.

Aber das ist scheinbar gar keine Frage mehr.

(Folgende Geschichte ist natürlich rein fiktiv, aber nicht so unwahrscheinlich, wie ich sie beim Schreiben fand.)

Ob Apple die Arbeit an einem Tablet je wieder aufnehmen wollte, diese Frage war in Vergessenheit geraten, in Anbetracht der immer größeren Erwartungen, die von außen immer höher und spekulativer schließlich auch in Apples inneren Kreisen für Furore gesorgt haben müssen.

Ein grundsätzliches Konzept hatte man bereits, Erfahrungen mit mobilen Geräten, Vertriebspartnern und bezahlten Medien (Musik, Filme, Apps) waren im Hause Apple auch schon ausreichend gemacht worden. Einen gewissen Buzz hatten die Spekulationen schon lange erzeugt…was fehlte, waren Inspirationen.

Die Gedanken machten sich für Apple dann wohl teilweise externe Designer, Hobbyisten, aber auch die liebe Konkurrenz hielt die Gerüchte um das iTablet für wahr. Inklusive der Namesspekulationen, wie sonst ist ein sehr zeitnah, aber unfertig veröffentlichtes Slate von HP zu erklären? Das ist eher rufschädigend. Aber auch andere Hersteller sind auf den Zug aufgesprungen.

Das führte dann dazu, dass sich bereits Zeitungen wie die New York Times Gedanken über Tablet-kompatible Inhalte machten. Und weil man ja vom Tablet bisher nur träumen und vermuten konnte, ging man natürlich vom Paid-Content-Ansatz aus.

Steve Jobs wurde nervös.

Er musste den Menschen sagen, dass man kein Tablet bauen wollte.

Doch er entschied sich nach kurzem Überlegen anders. Apple wollte kein Tablet mehr bauen, doch jetzt musste eins her. Am Besten aus den vielen Vermutungen ein Durchschnitts- iPad basteln, dachte Steve Jobs. Die Bedürfnisse der Kunden treffen.

Nachdem dieser Prototyp fertig war, wurde es Zeit.

Steve merkte, dass er den Buzz nicht mehr allzu lange aufrechterhalten konnte. Einladungen zu einem Apple-Event wurden verschickt.

Apple Event- Come see our latest Creation

Steve dachte: Das wollten die Kunden also. Das sind ihre Erwartungen.

Nachdenklich saß er da, mit dem Tablet in der Hand. Kurzentschlossen zerbrach der das Tablet. Aluminium, Glas und Plastik splitterten, verbogen sich und wurden zu einem hässlichen Stück Schrott, der trotzdem noch  perfekt designt aussah. Er hasste es.

Er gab seiner Entwicklungsabteilung einen neuen Auftrag. Baut mir das selbe nochmal. Nur besser. Wie? Sucht im Internet nach Ideen. Der Hype ist groß genug.  Und beeilt euch, wir müssen vorproduzieren. Wir haben nur noch eine Woche.

Steve sah melancholisch, wie Paletten voller Tablets angeliefert wurden.

In nur zwei Stunden sollte er es vorstellen. Seine eigentliche Innovation, meinte Steve,  würde wohl warten müssen. Seine Vision rückte wieder einmal etwas ferner.

Prognose für 2010: Geld wird wieder wichtiger.

Dass wir im Kapitalismus leben, ist jetzt wirklich nichts Neues, das gebe ich zu.
Was ich aber wage, für das begonnene Jahr vorauszusagen:
Es wird wieder mehr ums Geld gehen.
Die Vorwehen haben wir schon erlebt:
Ständiges Gemaule über GEZ und GEMA, ein Riesenaufstand seitens der Bild über die kostenlose Tagesschau-App und vieles andere mehr.

Die Finanzierung von Inhalten der Verlage wird uns dieses Jahr wahrscheinlich auch noch einmal beschäftigen, wenn den Verlagen nicht Apple mit seinem Tablet zuvorkommt.
Dazu möchte ich noch eine Vermutung anstellen:
Nach der guten bisherigen Zusammenarbeit kann ich mir einen Deal mit Google gut vorstellen.
So, wie anfangs der iPod vor allem mit kostenlosen Podcasts gefüllt werden sollte,
könnte eine Zusammenarbeit mit Google Books und eine Einbindung aller frei erhältlichen Bücher vorerst für die nötigen Inhalte sorgen, damit man sich ein Tablet anschafft.
Wie sich das lohnen kann: Eventuell mit viel Werbung in kostenlosen eBooks für das Tablet.
Ich bin gespannt; wer sich das ominöse Gerät, was demnächst erscheinen soll, zulegt, meldet sich doch bitte mal bei mir oder lässt mir eines zukommen.

Was aber langsam auch allen klar werden sollte:
So gut individuell generierte Werbung inzwischen ist: Man kann nicht alles nur mit Werbung finanzieren.
Die Werbeeinnahmen der Verlage gehen zurück, denn Werbung ist nunmal nicht der einzige Faktor für Umsatz, das erkennen auch die Werbetreibenden.
Journalisten, besonders freie, aber auch Webdesigner, Social-Media-Teams, Webdesigner, und was es nicht alles gibt, brauchen ein Einkommen unabhängig von Werbeeinnahmen.
Die Konsumenten, von Apps, Neugikeiten, Medien allgemein, sollten sich darauf einstellen, wieder Geld für all das zu zahlen.
Ich finde es aber natürlich gut, am Beispiel einer App, wenn ich die Lite-Version gratis bekomme.
Für volle Funktionalität, bzw. für alle Inhalte, muss ich eben zahlen. So funktioniert das im Kapitalismus, und ich meine, Arbeit muss sich auch lohnen, sonst ist es klar, dass einige arbeitslos sind, weil sie so nicht arbeiten wollen.

Über all das muss diskutiert werden, und es wird viel verhandelt werden. Denn momentan kann nur Geld unsere Gesellschaft stützen und diese Stütze droht wegzubrechen.

Achja, noch eine Prognose für 2010: Der Sommer wird warm!
Das wars an Prognosen von mir, jetzt seid ihr gefragt, was habt ihr dazu zu sagen?
Liege ich ganz falsch?

p.s. Ich mag Prognosen genausowenig wie ihr…

Frohe Weihnachten.

Was soll ich groß rumsülzen?
Weihnachten ist heute schon, heute ist der eine besinnliche Tag, auf den man mit stressigen Wochen hingearbeitet hat. Das ergibt keinen guten Mittelwert, schätze ich.

Es gibt ein bisschen Schnee in manchen Ecken Deutschlands,ein paar Flocken haben sich auch ausnahmsweise auf meinen Blog verirrt. Dass ich meiner Räumpflicht hier nicht nachkomme…wen es stört, es gibt hier ein Impressum, wenn ihr es durch den Schnee dorthin schafft.

Ich wünsche allen, dass Weihnachten schön, heimelig, wunderbar wird. Die meisten haben schließlich dafür viel getan.
Ich wünsche allen eine reiche Bescherung, da Weihnachten vor allem auch ein Konsumfest ist. Aber wir leben nun mal im Kapitalismus. Es sei unserer Gesellschaft heute mal verziehen.
Ich wünsche mir, dass es öfter, nicht nur zu Weihnachten, gute Nachrichten wie die Rettung des Blumenladens, angestoßen und stets gut angeschubst von Sachar Kriwoj, gibt.
Und ich wünsche mir, dass in dem Moment, wo ihr das lest, Weihnachten vorbei ist.
Weil es sicher jemanden gibt, mit dem ihr diesen Tag verbringen solltet. (Feiertage danach sind okay.)
Mit einem lächelnden und einem resigniert dreinblickenden Auge wünscht euch und sich all das
euer
Alex_Mammut

p.s. ich bin auch ab jetzt erstmal offline. Frohe Feiertage!

Endlich: Dialog!

Der, in dem jetzigen Maße wohl nicht bleibende, Ansturm auf Formspring erinnert mich an etwas, das geschah so phasenweise in diesem Jahr.
Immer wieder konnte man von “Kommunikationsmenschen aller Art” hören, jetzt sei es Zeit für mehr Dialog in der Kommunikation, natürlich direkte und ehrliche Kommunikation.
Was ich soweit nichts Besonderes fand, es leuchtet schließlich sofort ein. Aber die gebetsmühlenartige Wiederholung machte aus der Theorie noch lange keine Praxis.
Die scheint jetzt aber langsam zu kommen, die Durchsetzung eines authentischen Dialoges. Wer auf Formspring nicht nur lustige Scherzfragenbolde (die üblichen Verdächtigen) verfolgt, sondern auch liest, was ernstere Menschen zu ernsthaften Fragen schreiben, bekommt sehr schnell den Eindruck, dass hier um einiges ehrlicher als zuvor geantwortet wird.
Das finde ich eine schöne Neuerung, und man sieht, dass der öffentliche und offene Dialog geschätzt wird. Zum einen daran, dass Befragte ehrlich antworten, vielleicht auch weil es weniger öffentlich als ein Interview oder Twitter scheint.
Zum anderen aber auch daran, dass keine Heerscharen (die üblichen Spammer und Trolle ausgenommen) von bösen, unangenehmen Fragestellern über jemanden herfallen. Außerdem werden die neuen Informationen, so privat sie sein mögen, so gut wie nicht ausgebreitet und dann breitgetreten.

Eigentlich wollte ich schon früher hierüber bloggen, aber inzwischen gab es noch etwas, was diesen gepredigten Dialog prima umsetzt.
Und zwar gab es an diesem Montag, der eine oder andere hat es sicher mitbekommen, bei Tapio Liller eine feine Fragerunde, angekündigt über Twitter.
Das war ganz nett, und wird schön im nächsten Monat wiederholt.
Hoffen wir, dass es endlich mehr Dialog gibt, überall, mit jedem und vor allem von nun an jederzeit. Natürlich werde ich das weiterverfolgen, wobei Andere das natürlich aufmerksamer und intensiver tun.
Gebt mir Bescheid =)

Digital Eingeborene?

Wikipedia sagt zu Digital Natives “Als Digital Native werden Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys und MP3s verfügbar waren. Als Antonym existiert der Digital Immigrant, welcher diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat.”.

Was soweit extrem langweilig ist.
In der Zwischenzeit war mein Blog zwar dank oder besser gesagt wegen einer Attacke komplett offline, und darum möchte ich euch einfach noch auf meinen Artikel auf massenpublikum.de hinweisen.

Vielleicht denke ich ja mal noch weiter nach und schreibe einen zweiten Beitrag zum Thema Digital Natives.

Ich komme zu nichts…

Wer hätte es gedacht, ich finde diese Woche noch Zeit, hier einen Artikel zu verfassen.
Auch wenn nach diesem Satz vielleicht keiner mehr weiterliest:
Dieser Artikel erklärt nur, warum hier gerade so wenig passiert.
Letztendlich bin ich hautberuflich und zwangsweise Schüler. Schulpflichtig bin ich zwar nicht mehr, aber ohne Abitur hätte sich die Quälerei auf dem Gymnasium nicht gelohnt.

Und alle Lehrer meinen grundsätzlich, man hätte außerhalb der Schule kein Privatleben und nur Langeweile. Entsprechend verteilen sie dann Aufgaben und Referate, dass es eine wahre Freude zum Kotzen ist. Was Lehrer nicht verteilen können, sind jedoch Klassenarbeitstermine. Die werden gehäuft, so macht man das.

Das ist aber nicht alles. Ein paar Hobbies noch ausgeklammert, habe ich diesen Blog, arbeite für Noise, unsere Schülerzeitung, die bald erscheinen soll, Funkfisch und noch einige andere Projekte.
Dann schlafe ich noch ein bisschen und der Krampf fängt wieder mit der Schule an.
Und folglich kommt gerade dieser Blog zu kurz.
Verzeiht es mir.
Wenn es euch ganz schrecklich wurmt, dann registriert euch, schickt mir eure Artikel, lasst eure Meinungen hier, denn eine kurze Diskussion ist eher nebenher schaffbar, als ein Artikel (den ich im Stress nicht so schreiben kann, wie ich will), oder besorgt mir einen Job alternativ zur Schule ;)

Danke für das Lesen dieser überflüssigen Zeilen, die ich einfach loswerden musste.

p.s. Wenn ihr meint, am Wochenende hätte ich Zeit: Das denken alle und folglich wird man da gerne mit Terminen zugepflastert.

Memonic-Das Internet vergisst nichts.

Gestern bin ich über Twitter auf ein spannendes neues Startup, Memonic, gestoßen.
Es sah auf den ersten Blick sehr durchdacht und aufgeräumt aus.
Die Anmeldung ging wirklich absolut problemlos und fix, da könnten sich andere Dienste eine dicke Scheibe abschneiden.
Ich muss sagen, die Oberfläche hat mich auf den ersten Blick etwas an Google Wave erinnert, aber hinter ihr verbergen sich doch ganz andere Funktionen, wenn auch gewissen Parallelen zu erkennen sind. Die größte Parallele ist wohl, dass beides gründlich durchdacht wurde.

Kurzentschlossen habe ich mich über deren Twitter-Account um ein Interview “bemüht”-
was soll ich sagen- auch hier alles unkompliziert, freundlich und schnell gelaufen.
Bleibt nur zu wünschen, dass der Dienst sich durchsetzen kann.

Nur um das nochmal für alle klar zu machen:
Was ist Memonic und für wen ist es gedacht?

Memonic ist ein digitales Notizbuch. Es erlaubt dem Benutzer, seine persönliche Sammlung von Informationen aufzubauen und zu pflegen. Das Ziel ist, dass eine Information, die einmal gefunden wurde, immer wieder einfach abrufbar ist.

Was kann Memonic, was Google Wave und einschlägige Linksammel-Tools nicht können?
Google Wave ist primär für live Kollaboration ausgelegt. Momentan eignet es sich nicht sehr gut für den Aufbau einer persönlichen Informations-Sammlung. Auch das einfache speichern von Web-Inhalten zu Memonic gibt es bei Wave nicht.
Gegenüber anderen Link-Tools wie Browser-Bookmarks, delicious, etc. unterscheiden wir uns darin, dass Memonic nicht nur Links sondern Inhalte speichert. Dadurch werden die gespeicherten Informationen suchbar und sind auch in der Zukunft noch vorhanden, wenn die Original-Seite schon lange wieder gelöscht wurde.

Wenn wir ein wenig in die Zukunft schauen, könnt ihr uns ein paar Features nennen, die ihr plant?
Ein wichtiger Punkt für uns sind gute Sharing-Möglichkeiten. Da werden wir noch einiges erledigen müssen. Stichworte sind Integration in Twitter oder Facebook und auch bessere Berechtigungen als bisher.
Dann möchten wir auch bald eine erste Version unseres iPhone Clients veröffentlichen, mit dem Memonic auch unterwegs und vor allem offline verwendbar wird.
Unsere Liste geplanter Features ist natürlich sehr gross. Wir hören da aber momentan vor allem auf unsere Benutzer um heraus zu finden, in welcher Reihenfolge wir diese Features veröffentlichen möchten.

Inwiefern wird man Memonic personalisieren können?
Wir können uns vorstellen, einmal Themes einzuführen, damit die Benutzer zum Beispiel die Farben der Seite selber bestimmen können.

Wird es Memonic bald auch in anderen Sprachen geben?
Ja, definitiv. Wir arbeiten momentan an der deutschen und spanischen Version. Einige Benutzer haben bereits an Übersetzungen für Chinesisch und Rumänisch gearbeitet.

Momentan seid ihr noch eure eigenen Investoren. Wie soll Memonic aber in Zukunft finanziert werden?
Memonic wird schon bald bezahlte Accounts anbieten. Beim kostenlosen Konto werden wir den Speicherplatz limitieren und dann beim Pro-Account mehr Speicherplatz und auch einige zusätzliche Features anbieten. Mittelfristig möchten wir auch Firmen-Accounts anbieten, mit eigener Benutzerverwaltung und anderen Firmen-spezifischen Funktionen.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg und eine gute Entwicklung mit Memonic!
Danke für das Interesse!
Liebe Grüsse
Patrice Neff, Mitgründer

Also, wenn jemand viel im Internet recherchiert oder viele Fundstücke für lange Zeit aufbewahren möchte, besonders bei kurzlebigem,was es im Web ja immer wieder gibt:
Schnell bei Memonic anmelden, das Bookmarklet für den Browser hinzufügen und ganz unkompliziert eine Art Internetarchiv anlegen oder Notizen aus Websites jeder Art machen.

Selbsterklärend.

Ich wurde nun schon einige Male von Leuten, die meinen Blog zum ersten Mal gesehen haben, für das Design gelobt, das ist natürlich ein tolles Kompliment =)

Worauf ich aber hinaus möchte, ich möchte allen kurz erklären, wieso das Design denn so gut aussieht oder woher die Inspiration kam.
Inspiriert hat mich etwas, was mich wirklich ständig umgibt und einfach eine kreative Leistung war ist.
Um es noch etwas diffuser auszudrücken:
Die Idee zu diesem Design kam mir schon vor, knapp 2 Jahren (oder etwas mehr…).
Damals hatte ich aber noch nicht viel mit Blogs am Hut. Eigentlich wurde nur mein Zimmer renoviert.
Nach einigen ungelogen schlaflosen Nächten fiel dann meine Entscheidung:

Ein kräftiges Madarinorange (laut Etikett) sollte meine Wand verpasst bekommen.
Und da ich bis heute glaube, dass Orange auf weiß einfach am besten und frischesten wirkt, wurde
eine weiße Paneelenwand gehandwerkert.
Da ein weißer Teppich nach kurzer Zeit katastrophal aussehen würde, habe ich mich für einen beigen USA-Import-Teppich entschieden.

Und da ich diese Farbgestaltung nach wie vor wunderbar finde und in meinem Zimmer eine stets heimelige, inspirierende Atmosphäre herrscht, habe ich das für diesen Blog übernommen, die Farben stimmen theoretisch genau überein, hier der Beweis:
Beweis

P.S. Wer mich als nächstes unwissend fragt, wie ich zu diesem Design kam, der schuldet mir mindestens einen netten Kommentar!

Google Wave: Weder Messenger noch Social irgendwas.

Da es Google Wave ja nun doch schon eine Weile gibt, muss ich nun auch mal darüber bloggen, es gehört ja fast zum guten Ton.
Ich habe meine Invite dankenswerterweise von Michael Kopka erhalten, dafür nochmal ein herzliches Dankeschön.

Bisher, muss ich sagen, ist der Eindruck von Google Wave gut.
Aber, was inzwischen hoffentlich jeder gemerkt hat, mit Social Media (hieß das nicht mal Networking?) oder einem Messengerersatz hat Wave nichts gemeinsam. Aber vielleicht verschiebt sich das mit ein paar Plugins/Widgets auch noch ein wenig in eine Richtung oder Wave wird universeller.
Das Gute daran, dass es nichts mit Social Media zu tun hat, ist übrigens, dass nicht jeder sofort nach “Invites”, die es so garnicht gibt, schreit, sobald man es erwähnt. Der Hype hat nachgelassen.

Nutzen kann man Wave vor allem für Brainstorming, Verhandlungen, und allgemein alles, wo man gemeinsam an etwas arbeitet und die Zwischenschritte und Kommentare, ansichten usw. des jeweils anderen jederzeit nachlesen können sollte. Dafür habe ich Wave schon jetzt gern, weil ich da bisher nichts vergleichbares hatte.

Bisher ist Wave ja noch im Preview (was ja eigentlich noch nicht einmal Alpha-oder Betaversion ist, sehe ich das richtig?), und es bleibt zu hoffen, dass die Server bald dafür sorgen, dass es (viel!) flüssiger läuft und es mehr Menschen nutzen können.
Ich habe schon ein paarmal gedacht, ich wurde etwas mit dem- oder derjenigen am liebsten in Google Wave machen, aber das geht wirklich schlecht, wenn man nicht einmal die vielzitierten 8 Vorschläge zugestanden bekommen hat.

Mein Fazit: Wave ist sinnvoll, von Spaß sollte man hier nicht reden, da es keine Spaßanwendung ist.
Momentan fühlt sich Wave aber noch ein wenig nach unausgereiftem Startup an, was für Google sicher nicht so förderlich ist. Da steckt mehr Potenzial dahinter, und Google ist ein Konzern, dem ich absolut zutraue, dieses Potenzial auszunutzen.